kulturMontag - Po 09.03. 22:30

kulturMontag - Po 09.03. 22:30

ORF 2
45 minut
2007
Rakousko Dokumentární / Publicistický

Österreich (2026). Zwischen Kollaps und Aufbruch Nach der Wahl der blau-schwarzen Landesregierung war die Aufregung in der steirischen Kulturszene groß: FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek hat Volkskultur und Brauchtum zur Chefsache erklärt, das Kulturkuratorium wurde kurzerhand politisch umgefärbt und die freie Szene protestierte gegen Subventionskürzungen. Ein Jahr später scheint sich die Lage zuzuspitzen: seit Monaten herrscht in der Steiermark ein Förderstopp. Kulturvereine im ganzen Bundesland stehen vor dem Aus und auch landeseigene Institutionen wie das Universalmuseum Joanneum und die Bühnen Graz sind von den Sparmaßnahmen betroffen. Der slowakische Schriftsteller und Journalist Michal Hvorecký ist einer der bekanntesten Künstler seines Landes und eine der wichtigsten Stimmen im Kampf gegen die ultrarechte Kulturpolitik der Slowakei. Jetzt legt der 49-Jährige ein neues Buch vor: "Dissident" ist ein persönlicher und zugleich analytischer Text über die Zerbrechlichkeit der Demokratie und die Kraft der Zivilgesellschaft. Das Opernstudio der Wiener Staatsoper ist ein erstklassiger Ausbildungsort für Sängerinnen und Sänger. Der kulturMONTAG stellt einen seiner Absolventen, den Südafrikaner Katleho Mokhoabane vor. Jetzt gibt er sein Debüt auf der großen Bühne in der Titelrolle in Mozarts "La Clemenza die Tito".

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kulturMontag - Po 04.05. 22:30

, ORF 2, 45 minut

kulturMontag - Po 04.05. 22:30

Österreich (2026). Ein Leben für die Kunst "Ich bin Abenteurer, bis es mich wegreißt und ich auf der Bühne sterbe", so beurteilte Panikrocker Udo Lindenberg einmal seine Leidenschaft für die Musik. Im Mai wird der konventionslose Musiker, der so charmant wie erfolgreich auf alle Regeln pfeift 80. Schon jetzt wird der Mann mit dem unvermeidlichen Hut mit Ausstellungen und einer Lexikon-Biografie geehrt. Verfasst hat sie einer seiner größten Fans, sein Freund Benjamin von Stuckrad-Barre unter dem Titel "Udo Fröhliche". "Kunst ist keine Unterwerfung, sie ist Eroberung", notierte der französische Dichter André Breton. Wie schwierig es allerdings ist, von seiner Kunst zu leben, das müssen Österreichs Kulturschaffende durch drastische Maßnahmen seit Anfang des Jahres erfahren. Denn die österreichische Bunderegierung hat das geringfügige Zuverdienstmodell beim AMS abgeschafft, was für Kulturschaffende mit atypischen Erwerbsbiografien existenzbedrohend ist. Dass es auch anders gehen kann, stellt Irland mit einem dauerhaften Grundeinkommen für Künstlerinnen und Künstler unter Beweis. Nach einer Testphase wird das Projekt jetzt verwirklicht.

kulturMontag - Út 28.04. 03:10

, ORF 2, 45 minut

kulturMontag - Út 28.04. 03:10

Österreich (2026). Schadensbegrenzung, Schmäh & Schamesröte "Medienpolitik sei auch Demokratiepolitik", sagt Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler und hat eine Neuaufstellung der Medienförderung in Aussicht gestellt. Ende April sollen die Ergebnisse der beim Medienhaus Wien in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Studie präsentiert werden. Wie kann Qualitäts-Journalismus gefördert werden und nicht willfährige Berichterstattung? Mit Hits wie "Cordula Grün" oder "Expresso & Tschianti" füllt er ganze Stadien und doch kehrt der erfolgreiche Singer- Songwriter JOSH. mit seinem neuen Album "Wer singt dann Lieder für dich" zu seinen Wurzeln zurück. Auf der gleichnamigen Solotour will er seine Fans in kleinen Clubs begeistern. Zum 150 Jahr Jubiläum hält das Naturhistorische Museum, mit mehr als 30 Millionen Objekten eine der bedeutendsten Sammlungen der Welt eine kritische Rückschau auf die eigene Geschichte. In der Ausstellung "Gutes Sammeln - Böses Sammeln" wird u.a. die Provenienzforschung oder der Umgang mit dem kolonialen Erbe beleuchtet.

kulturMontag - Po 27.04. 22:30

, ORF 2, 45 minut

kulturMontag - Po 27.04. 22:30

Österreich (2026). Schadensbegrenzung, Schmäh & Schamesröte "Medienpolitik sei auch Demokratiepolitik", sagt Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler und hat eine Neuaufstellung der Medienförderung in Aussicht gestellt. Ende April sollen die Ergebnisse der beim Medienhaus Wien in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Studie präsentiert werden. Wie kann Qualitäts-Journalismus gefördert werden und nicht willfährige Berichterstattung? Mit Hits wie "Cordula Grün" oder "Expresso & Tschianti" füllt er ganze Stadien und doch kehrt der erfolgreiche Singer- Songwriter JOSH. mit seinem neuen Album "Wer singt dann Lieder für dich" zu seinen Wurzeln zurück. Auf der gleichnamigen Solotour will er seine Fans in kleinen Clubs begeistern. Zum 150 Jahr Jubiläum hält das Naturhistorische Museum, mit mehr als 30 Millionen Objekten eine der bedeutendsten Sammlungen der Welt eine kritische Rückschau auf die eigene Geschichte. In der Ausstellung "Gutes Sammeln - Böses Sammeln" wird u.a. die Provenienzforschung oder der Umgang mit dem kolonialen Erbe beleuchtet.

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Österreich (2026). Zwischen Kollaps und Aufbruch
Nach der Wahl der blau-schwarzen Landesregierung war die Aufregung in der steirischen Kulturszene groß: FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek hat Volkskultur und Brauchtum zur Chefsache erklärt, das Kulturkuratorium wurde kurzerhand politisch umgefärbt und die freie Szene protestierte gegen Subventionskürzungen. Ein Jahr später scheint sich die Lage zuzuspitzen: seit Monaten herrscht in der Steiermark ein Förderstopp. Kulturvereine im ganzen Bundesland stehen vor dem Aus und auch landeseigene Institutionen wie das Universalmuseum Joanneum und die Bühnen Graz sind von den Sparmaßnahmen betroffen. Der slowakische Schriftsteller und Journalist Michal Hvorecký ist einer der bekanntesten Künstler seines Landes und eine der wichtigsten Stimmen im Kampf gegen die ultrarechte Kulturpolitik der Slowakei. Jetzt legt der 49-Jährige ein neues Buch vor: "Dissident" ist ein persönlicher und zugleich analytischer Text über die Zerbrechlichkeit der Demokratie und die Kraft der Zivilgesellschaft. Das Opernstudio der Wiener Staatsoper ist ein erstklassiger Ausbildungsort für Sängerinnen und Sänger. Der kulturMONTAG stellt einen seiner Absolventen, den Südafrikaner Katleho Mokhoabane vor. Jetzt gibt er sein Debüt auf der großen Bühne in der Titelrolle in Mozarts "La Clemenza die Tito".