kulturMontag - Po 30.03. 22:30
Österreich (2026). Wendepunkte Mit Spannung erwartet wird in der österreichischen Kunst-Welt die Entscheidung, wer die Generaldirektion des Belvedere übernehmen wird. Stella Rollig, die das Bundesmuseum 9 Jahre lang geleitet und letztes Jahr mit mehr als zwei Millionen Besucherinnen und Besuchern für Rekord-Zahlen gesorgt hat, verabschiedet sich Ende 2026 in die Pension. Auf ihren Nachfolger oder ihre Nachfolgerin - insgesamt sind 27 Bewerbungen eingegangen - warten vor allem baulich große Herausforderungen wie das Visitor Center im Oberen Belvedere und die Dependance in Salzburg. Für Besucherrekorde in Italien sorgt der 800. Todestag des National-Heiligen Franz von Assisi: während in Assisi zehntausende Gläubige zu den öffentlich ausgestellten Gebeinen pilgern, lockt Perugia mit einer großen Kunst-Schau: die Ausstellung "Giotto und der Heilige Franziskus" thematisiert das geschichtsträchtige Zusammentreffen des charismatischen Mönchs mit dem Genie Giottos, das die Geburtsstunde der modernen Kunst im 14. Jahrhundert markierte. Einen Umbruch könnten auch die Nationalratswahlen Mitte April in Ungarn bringen: Der kulturMONTAG hat bei Kunstschaffenden wie dem Maler drMáriás sowie dem in Budapest ansässigen, ukrainischen Künstlerkollektiv "Vegyeskereskedés" nachgefragt, was sie sich erwarten.
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kulturMontag - Všechna vysíláníkulturMontag - Út 14.04. 03:05
Österreich (2026). Geschichten der Macht Philosophie-Papst Peter Sloterdijk setzt sich in seinem neuen Buch mit mächtigen Männern der Gegenwart auseinander und blickt dafür in die Vergangenheit. "Der Fürst und seine Erben: über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute" ist eine gewohnt pointierte Auseinandersetzung mit den neuen Autokraten und deren Vorbildern - allen voran mit dem Florentiner Diplomaten und Denker Niccoló Machiavelli. "Wer sich an die 80er erinnern kann, der hat sie nicht erlebt", so soll Falco das Jahrzehnt der wilden Drogen-Partys, der Synthie-Klänge und der Schulterpolster kommentiert haben. Die Ausstellung "80er - Grenzen waren gestern" auf der Schallaburg in Niederösterreich widmet sich dieser legendären Dekade voller Gegensätze, Umbrüche und neuer Möglichkeiten und zeigt, wie die 80er gerade ein fulminantes Comeback feiern. Monika Maron zählt zu den streitbarsten deutschen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Die heute 84-jährige Autorin wuchs in Ostberlin als Stieftochter des DDR-Innenministers Karl Maron auf, aber ihre ersten Bücher musste sie in Westdeutschland publizieren. Soeben sind erstmals ihre Tagebücher aus der Zeit zwischen 1980 und 2021 in Buchform erschienen. Der Titel: "Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig".
kulturMontag - Po 13.04. 22:30
Österreich (2026). Geschichten der Macht Philosophie-Papst Peter Sloterdijk setzt sich in seinem neuen Buch mit mächtigen Männern der Gegenwart auseinander und blickt dafür in die Vergangenheit. "Der Fürst und seine Erben: über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute" ist eine gewohnt pointierte Auseinandersetzung mit den neuen Autokraten und deren Vorbildern - allen voran mit dem Florentiner Diplomaten und Denker Niccoló Machiavelli. "Wer sich an die 80er erinnern kann, der hat sie nicht erlebt", so soll Falco das Jahrzehnt der wilden Drogen-Partys, der Synthie-Klänge und der Schulterpolster kommentiert haben. Die Ausstellung "80er - Grenzen waren gestern" auf der Schallaburg in Niederösterreich widmet sich dieser legendären Dekade voller Gegensätze, Umbrüche und neuer Möglichkeiten und zeigt, wie die 80er gerade ein fulminantes Comeback feiern. Monika Maron zählt zu den streitbarsten deutschen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Die heute 84-jährige Autorin wuchs in Ostberlin als Stieftochter des DDR-Innenministers Karl Maron auf, aber ihre ersten Bücher musste sie in Westdeutschland publizieren. Soeben sind erstmals ihre Tagebücher aus der Zeit zwischen 1980 und 2021 in Buchform erschienen. Der Titel: "Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig".
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Österreich (2026). Wendepunkte
Mit Spannung erwartet wird in der österreichischen Kunst-Welt die Entscheidung, wer die Generaldirektion des Belvedere übernehmen wird. Stella Rollig, die das Bundesmuseum 9 Jahre lang geleitet und letztes Jahr mit mehr als zwei Millionen Besucherinnen und Besuchern für Rekord-Zahlen gesorgt hat, verabschiedet sich Ende 2026 in die Pension. Auf ihren Nachfolger oder ihre Nachfolgerin - insgesamt sind 27 Bewerbungen eingegangen - warten vor allem baulich große Herausforderungen wie das Visitor Center im Oberen Belvedere und die Dependance in Salzburg. Für Besucherrekorde in Italien sorgt der 800. Todestag des National-Heiligen Franz von Assisi: während in Assisi zehntausende Gläubige zu den öffentlich ausgestellten Gebeinen pilgern, lockt Perugia mit einer großen Kunst-Schau: die Ausstellung "Giotto und der Heilige Franziskus" thematisiert das geschichtsträchtige Zusammentreffen des charismatischen Mönchs mit dem Genie Giottos, das die Geburtsstunde der modernen Kunst im 14. Jahrhundert markierte. Einen Umbruch könnten auch die Nationalratswahlen Mitte April in Ungarn bringen: Der kulturMONTAG hat bei Kunstschaffenden wie dem Maler drMáriás sowie dem in Budapest ansässigen, ukrainischen Künstlerkollektiv "Vegyeskereskedés" nachgefragt, was sie sich erwarten.